Die Familienaufstellung

Immer wieder wird gefragt, wie es zu dem Phänomen kommt, dass sich Gefühle und Gedanken abwesender Personen in den Stellvertreterpositionen wiederfinden?

Dieses Phänomen lässt sich leider nicht mit herkömmlichen Vorstellungen verstehen. Wir können nur sagen, dass wir mit Schwingungsfrequenzen aus einem physikalischen Feld in Berührung kommen, welches Rupert Sheldrake  als „morphogenetisches Feld“ bezeichnet. Während einer Aufstellung treten wir in ein geistiges Feld ein, in dem Raum und Zeit keine Bedeutung haben. Die Schwingungsfrequenzen sind über eine Strecke von einem Meter genauso wirksam wie über eine Distanz von zehntausend Kilometer, und sie wirken nach einem Jahrhundert noch genauso wie nach einer Stunde.

Diese Vorgänge sind für unser Alltagsverständnis nur schwer begreifbar. Fest steht jedoch, dass hierdurch verborgene Dynamiken zum Vorschein kommen, die unser Leben und unsere Beziehungen unbewusst mitgestalten.

Es ist inzwischen allgemein bekannt, dass jeder Mensch in seiner eigenen Realität lebt. Aufgrund unserer Wahrnehmungen kreieren wir innere Bilder, die nur für uns selbst Geltung haben. Aufgrund dieser inneren Bilder fühlen, denken und handeln wir. Das innere Bild ist also entscheidend.

Solange wir keine Probleme haben, interessiert es uns weniger, wie diese inneren Bilder beschaffen sind.

Sobald jedoch Probleme auftreten, können diese inneren Bilder mithilfe einer Aufstellung sichtbar gemacht und auf heilsame Weise korrigiert werden.

Im Verlaufe einer Aufstellung entsteht somit ein neues inneres Bild – ein Lösungsbild. Dieses neue Bild arbeitet von nun an in der Tiefe weiter, was weitreichende Auswirkungen mit sich bringen kann.

Die Teilnahme an einer Aufstellungsgruppe erfordert allerdings ein gewisses Maß an Überwindung. Immerhin müssen sehr persönliche Sachverhalte vor völlig fremden Menschen offengelegt werden.

Viele Menschen können sich dazu nicht überwinden.

In meiner Paarberatungspraxis habe ich meinen Klienten schon oft dringend eine Familienaufstellung empfohlen. Doch sie haben sich gescheut, eine Gruppe mit ihnen völlig unbekannten Menschen aufzusuchen.

Die Aufstellung mit Figuren ist hier eine gute Alternative.