Aufstellung mit Figuren

Für alle diejenigen, die ihre Probleme nicht in einer Gruppe fremder Menschen offenbaren möchten, andererseits aber weder die Zeit noch den Impuls haben, einer geschlossenen Gruppe beizutreten, ist die Figurenaufstellung ideal.

Die Figuren nehmen hierbei die Stellvertreterrollen ein.

Wenn alle Figuren so aufgestellt sind, wie es dem inneren Bild entspricht, entstehen die jeweiligen Gefühle durch die zarte Berührung der Figuren.

Das bedeutet, dass die Gefühle nicht durch andere Stellvertreter kommuniziert werden, sondern dass hier selbst gefühlt werden kann, was im anderen vorgeht.

Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass diese Arbeit hochkonzentriert an einem Tisch durchgeführt werden kann. Besonders dann, wenn mehrere Generationen aufgestellt werden, kann der Überblick sehr gut behalten werden. Wir haben immer das Ganze im Blick.

Hierbei wird phänomenologisch vorgegangen, das heißt, es wird das angeschaut, was sich in diesem Moment zeigt.

Mein theoretisches Wissen bleibt zunächst weitgehend im Hintergrund. Es wird dann unentbehrlich, wenn das, was sich gezeigt hat, eingeordnet werden muss.